Die Petroleumlampe ist Beleuchtung aus der Zeit vor dem Strom, und ihr Aufbau ist in zwei Sätzen erklärt. Im Behälter steht das Öl, der Docht saugt es nach oben, und der Glaszylinder schützt die Flamme vor Zug und lenkt die Luft so, dass sie ruhig brennt. Ein Teil unserer Lampen mit Kupferkorpus ist voll funktionsfähig, ein Teil rein dekorativ; welche Ausführung vorliegt, steht bei jedem Artikel.
Der Ölbehälter fasst je nach Modell 150 bis 400 ml. Damit brennt eine mittelgroße Lampe bei halb aufgedrehtem Docht acht bis zwölf Stunden. Die Lichtmenge entspricht ungefähr einer starken Kerze, sie ersetzt also keine Deckenlampe, reicht aber für einen Tisch im Garten.
Funktionsfähige Modelle kommen mit Docht, Dochtregler und Glaszylinder und brennen mit Lampenöl. Dekorative Modelle haben einen verschlossenen Behälter oder gar keine Dochtvorrichtung, sie sind für Regal, Konsole und Vitrine gedacht. Die Antik-Patina entsteht bei uns in der Werkstatt durch kontrollierte Oberflächenbehandlung. Es sind ausdrücklich keine echten Antiquitäten, und wir verkaufen sie auch nicht als solche.
Rußt die Flamme, ist der Docht zu weit aufgedreht. Drehen Sie ihn zurück, bis die Flamme ruhig und gelb steht. Den Docht schneidet man gerade ab, dann brennt er gleichmäßig. Einen neuen Docht lassen Sie vor dem ersten Anzünden eine halbe Stunde im Öl saugen, sonst brennt die Spitze weg, statt zu leuchten.
Im Garten und auf dem Balkon kommt die Lampe zu ihrer eigentlichen Wirkung: Der Glaszylinder hält die Flamme auch bei leichtem Wind ruhig, während eine Kerze längst ausgegangen wäre. Auf einer langen Tafel stehen drei kleine Lampen ruhiger als eine große in der Mitte. Für Balkone mit Zugluft wählen Sie ein Modell mit hohem Zylinder und breitem Fuß.
Den Kupferkorpus mit warmem Wasser und einem weichen Tuch abwischen und die Dochtaufnahme trocken halten. Den Glaszylinder im kalten Zustand mit Spülmittel reinigen, Ruß löst sich mit Zeitungspapier gut. Vor längerer Lagerung das Öl abgießen, sonst zieht es in die Dichtungen.